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Gerhard Trieb, Kubus, 2008, schwarzer Granit, 19 x 19 x 19 cm

Gerhard Trieb
Apocalypsis
29.1. – 21.3.2014

 

Apocalypsis – Dürervariationen

16-teilige Installation von Gerhard Trieb sowie Bilder, Zeichnungen und Skulpturen
Gastkurator: Friedhelm Mennekes
Vernissage: Dienstag, 28. Januar 2014

Ausstellungsansicht, Gerhard Trieb, Apocalypsis, 2014Ausstellungsansicht, Gerhard Trieb, Apocalypsis, 2014

 

Der 1498 erstmals erschienene Holzschnitt-Zyklus ‚Apokalypse‘ machte Albrecht Dürer nicht nur schlagartig in ganz Europa bekannt, sondern legte auch den Grund für seinen geschäftlichen Erfolg. Mit dieser Inkunabel der christlichen Botschaft hat sich der 1958 geborene österreichische Bildhauer Gerhard Trieb in einem Zeitraum von fast fünfzehn Jahren intensiv auseinander gesetzt.

Bei der 2006 vollendeten 16-teiligen Installation ‚Apocalypsis‘ hat Trieb den biblischen Inhalt in einem zeitlosen Sinn transzendiert. Es ging dem Künstler um Erkundungen in die Tiefe der mensch-lichen Seele, auch und gerade um Krisen und Abgründe. Seine Auseinandersetzung mit Dürer gipfelt in der Negation der Vorlage: Auf den Vorderseiten der 16 Doppelbilder sind die historischen Kunstdrucke mit dicken Wachsspuren überzogen, die Rückseiten hingegen prägen eine abstrakte tiefschwarze Malerei. Die Installation wird in unserer Galerie erstmals vollständig präsentiert.

Die begleitend gezeigten älteren Arbeiten (Ölbilder und Tuschpinselzeichnungen) sind künstlerische Näherungen an den Zyklus der Dürervariationen.