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Nele Ströbel • Walter Zahner (Hrsg.)
HORTUS CONCLUSUS

 

Wanderausstellung der DG:

Deutsche Gesellschaft christlicher Kunst, München, 2006
Diözesanmuseum, Regensburg, 2007
Diözesanmuseum, Paderborn, 2007
Kurfürstlichen Schloss, Bonn, 2007
Kloster St. Marienstern, Panschwitz-Kuckau, Sachsen, 2008
Schwäbische Galerie/im Volkskundemuseum Oberschönenfeld bei Augsburg, 2009
Der kreisende Hortus im Kunstforum Herz Jesu Köln, 2010

Weitere Informationen:
http://www.nele-stroebel.de/hortusc/hc.htm
Deutscher Kunstverlag München Berlin

DIE HERAUSGEBER:
NELE STRÖBEL M.A. Studium der keramischen Plastik und Bildhauerei an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien, Diplom Magister Artium. Gastprofessuren in Berlin und München. Zahlreiche Einzelausstellungen und künstlerische Raumarbeiten im architektonischen Kontext. Ist in Kunstsammlungen im In- und Ausland vertreten. Projektpublikationen u.a. spacework-urbanwork, 1998. reparaturen der welt, 2002. imbenge dreamhouse, 2005. Lebt und arbeitet in München.
DR. WALTER ZAHNER Studium der kath.Theologie in Bamberg, Paris, Münster und München. Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg. Mitglied im Präsidium der DG – Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e. V. ISBN 978-3-422-06658-8

Deutscher Kunstverlag
Der hortus conclusus, der umfriedete Garten, war eines der beliebtesten Motive in der Kunst des Mittelalters, indem im Rückgriff auf das Hohelied des Salomos die Jungfrau Maria als fruchtbarer, verschlossener Garten gedeutet wurde.
Das vorliegende Buch befasst sich mit den biblischen Wurzeln des Gartenmotivs und dem hortus conclusus in der Kunstgeschichte. Es legt die Bedeutung des Gartens als Vision vom Paradies und als Kontemplationsund Rekreationsraum in der klösterlichen Klausur heute dar.
Basierend auf Idee und Konzept von Nele Ströbel besuchten zwischen Juli und Oktober 2006 die Fotografin Ulrike Myrzik und die Bildhauerin die »horti conclusi« von 15 Frauenklöstern. Über Gespräche mit den Ordensfrauen, Fotografien, Zeichnungen und deren Umsetzung in plastische Arbeiten spürten sie den Fragen »Wie kann ein Ort Erinnerung speichern?« »Gibt es spezielle Maß- und Ordnungssysteme der umfriedeten Gärten?« »Wie kann Spiritualität im 21. Jahrhundert gelebt und räumlich erfahren werden?« nach.
Die abgebildeten Einblicke und Eindrücke schlagen den Bogen zu der zeitgenössischen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema.