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Der letzte Garten
Bauwerke des Abschieds
3.7. – 29.8.2015

2.07.2015, 19 Uhr
im Rahmen der Eröffnung: Gespräch mit Bernardo Bader

Projektliste:

Bernardo Bader und Rene Bechter, Krumbach Friedhofsneugestaltung, 2005
Bernardo Bader, Ortsfriedhof Altach, 2015
Gion A. Caminda, Totenstube, 2002, Vrin
Johan Celsing Arkitektkontor, Das neue Krematorium, Woodland Friedhof, 2013, Stockholm
Jutta Heinze, Krematorium mit Trauerhalle, Duisburg, 2002
Günther Vogt Landschaftsarchitekten, Friedhof Steckborn, 2005

Islamischer Friedhof in Altach, Bernardo BaderGünther Vogt, Urnenwand, Friedhof Steckborn (CH)Johan Celsing, Abschiedsraum, The New Crematorium, 2013, The Woodland Cemetery (Schweden)

Ausstellungsansicht "Der letzte Garten - Bauwerke des Abschies" Ausstellungsansicht "Der letzte Garten - Bauwerke des Abschies" Ausstellungsansicht "Der letzte Garten - Bauwerke des Abschies"

Pressemitteilung

Der Umgang mit dem Tod unterliegt im 21. Jahrhundert einem allgemeinen gesellschaftlichen – und kulturellen – Wandlungsprozess. Eine Gedenkstätte kann für jedermann zugänglich im Internet eingerichtet werden oder sich in Form eines Friedjuwels (1) nur einem kleinen Kreis erschließen. Den Menschen ist es ein tiefes Bedürfnis, einen konkreten Ort und eine bestimmte Form des Totengedenkens zu haben, und immer wieder sind Künstler und Architekten gefragt, diese Orte des Abschieds neu zu gestalten, damit sich Trauer und Trost annähern können.
Die Ausstellung „Der letzte Garten“ gibt, mittels Fotografien und Modellen, Einblicke in die Umgestaltung christlicher Friedhofsanlagen und deren Erweiterung durch Krematorien und Urnenwände, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Bestattungskultur widerspiegeln. Die unterschiedlichen Friedhofskulturen legen Zeugnis von der Gesellschaft und der jeweiligen Religionszugehörigkeit ab. Als Antwort auf die kulturelle Vielfalt in Europa und die Begegnung mit anderen Religionen in der Diaspora werden zudem die muslimische und die jüdische Friedhofskultur exemplarisch vorgestellt.