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„geben, was man nicht hat“
Di. 1.12.2015, 20 Uhr
SALON LUITPOLD im Café Luitpold, München

Anlässlich der Gruppenausstellung „Die Gabe“ in der Galerie der DG findet im SALON LUITPOLD ein Gespräch statt, zu dem wir herzlich einladen:

Von dem deutschen Schriftsteller, Aktivisten und Linkskatholiken Carl Amery stammt der zeitkritische Befund eines „Monopols des Ökonomismus“, „das längst zu einem politischen, kulturellen, ja zu einem Bewusstseinsmonopol geworden ist“ – vermutlich das einzige, vom Kartellamt nicht mehr geprüfte Monopol. Wie damit umgehen, wenn man zumindest in Frage stellen muss, ob dieses Monopol ein für uns nur gutes ist? Der Abend widmet sich einem Begriff, der nicht nur in der christlichen Kulturgeschichte, sondern eben auch in unterschiedlichsten ökonomischen Kontexten große Bedeutung hat(te): die Gabe. Kann man geben, ohne zu nehmen? Kann man – wie von Derrida gefordert – „geben, was man nicht hat“? Der Ausstellungsmacher Jörg van den Berg (Stiftung Federkiel, München) im Gespräch mit Knut Wenzel (Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik, Goethe-Universität Frankfurt) und Birger P. Priddat (Professor für Volkswirtschaftslehre und Philosophie, Universität Witten/Herdecke).

Eine Kooperation zwischen dem SALON LUITPOLD und der Galerie der DG

 

Ort: SALON LUITPOLD im Cafe Luitpold, Briennerstr. 11, 80333 München

Eintritt frei. Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten unter salon@cafe-luitpold.de