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Künstler und Theologen im Zwiegespräch
Welche Bilder braucht die Bibel heute?
Mi. 20.4.2016, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung ‚Sofie Bird Møller. Ex Biblia‘ lädt die Galerie der DG vier Gäste aus Wissenschaft, Theologie und Kunst ein, um die Frage zu diskutieren, welche Art von Bildern die Bibel heutzutage benötigt. Darf man von diesen Bildern eine Inspiration für die bildende Kunst erwarten? Sind sie nur Illustration oder stehen sie als künstlerische Positionen für sich? Diese und weitere Aspekte sollen an diesem Abend von unseren Spezialisten unter die Lupe genommen werden.

Teilnehmer:

Silke Rehberg, Künstlerin (Sendenhorst, NRW)

Leo Zogmayer, Künstler (Wien)

Pfarrerin Beate Frankenberger, St. Lukas München

Pfarrer Rainer Hepler, Priester in der Kunstpastoral, Erzdiözese München und Freising

Moderation: Benita Meißner, Kuratorin der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst

 

Sofie Bird Møller bedient sich in ihrer Kunst vorgefundener Bilder. Auf der Basis populärmedialer Reproduktionen – Fotostrecken in aktuellen Lifestyle-Magazinen, periodische Druckschriften aus dem 19. Jahrhundert, Romanillustrationen, Filme – schafft sie künstlerische Arbeiten, die durch Wegnehmen und Hinzufügen substantielle Eingriffe in die Originale darstellen. Auch die Holzstiche einer dänischen Bibel von 1855 dienen ihr als Vorlage für eine fortlaufende Serie namens Ex Biblia, die auf den ersten Blick an zeitgenössische Bibelgestaltung denken lässt, auf den zweiten jedoch spannungsvolle künstlerische Perspektiven erfahrbar macht.

Die Ausstellung (zu sehen bis 23. April) bildet die Grundlage für eine nähere Betrachtung des biblischen Bildes. Nach einem historischen Exkurs über „Das Bild in der Bibel“ von Bernhard Bach am 15. März werden nun unsere Gäste am 20. April mit der Frage „Welche Bilder braucht die Bibel heute?“ konfrontiert.

Wir sind gespannt auf verschiedene Meinungen, Wünsche und Forderungen und freuen uns über zahlreiche Zuhörer!

 

Veranstalter: DG | Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral